Google-Produkte entstehen in der Regel aus sehr kleinen Teams heraus. An einem Produkt oder Projekt arbeiten in der Regel nicht mehr als fünf Leute. Die bekommen entsprechend Zeit, um Produkte zu verbessern oder neue zu entwickeln. Google gibt einem dabei Freiräume. Es gibt diese berühmten 20-Prozent-Projekte: Einen Tag in der Woche kann man für Dinge nutzen, die einen selber interessieren. Das kann, muss aber nichts mit Google zu tun haben. Software-Ingenieure nutzen diesen Freiraum häufig, um eigene Ideen weiter zu entwickeln. Über Wikis und firmeninterne Blogs können sie sich weltweit mit ihren Kollegen austauschen. Und früher oder später kann man die Idee seinem Manager präsentieren. Das funktioniert sehr gut. Aus solchen 20-Prozent-Projekten sind schon öfter Google-Produkte entstanden: Google News zum Beispiel.
Wie geht Google mit den Ergebnissen dieses Freiraums um?
Es hängt davon ab, wie sehr das Projekt mit Google zusammenhängt. Letztendlich geht es bis zu Marissa Mayer, Vice-President für Google-Produkte. Einmal die Woche hat Marissa Open Door und man kann ihr innerhalb von fünf Minuten, die Idee, an der man arbeitet, vorstellen. Wenn das etwas ist, das überzeugt und begeistert, dann werden Ressourcen – personell und finanziell – zur Verfügung gestellt.
Quelle: webevangelisten
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